Geburtstagsparty als Krimidinner

21:57:00

Ihr Lieben, heute gibt es eine kleine Rückschau auf meinen Geburtstag. Ein guter Vorsatz für dieses Jahr: öfter mal etwas spontanes und ausgefallenes machen. Darum also ein Geburtstags-Krimidinner.

Vorgestellt hatte ich mir eine schöne etwas gruselige Tischdeko in rot und schwarz weiß. Entsprechend liebevoll gestaltete Save the Date, Einlaungen und Menükarten. Nette Gäste, die sich bei einem leckeren 3-Gänge Menü am lösen der Rätsel versuchen. Im Hintergrund ein bisschen Sherlock-Holmes-Musik.

Da dass Budget (während dem Studium) gerade etwas begrenzt ist, musste die Krimi-Geschichte kostenlos her, was viel Arbeit gemacht und nicht 100% reibungslos funktioniert hat. Meine Gäste wussten vorher nichts von Ihrem Glück haben aber netterweise alle brav mitgespielt.

Save the Date erstellen und per Whats-App-Gruppe verteilen

Auch das Menü habe ich in diesem Design erstellt und dann auf Pergamentpapier gedruckt und um ein Windlicht geschlungen. Dazu passende Tischkarten mit den Fantasienamen.
Als Tischdeko habe ich die roten Kerzen mit Strickmuster vom letzten Advent (auf meinem Adventskranzständer mit Efeu dekoriert) verwendet, die waren schon so schön verformt und leuchten in einem wirklich klasse rot. Dazwischen stehen kleine Mini-Vasen mit roten Rosen. Dazu habe ich gesammelte Apperetiv-Fläschchen verwendet. Diese hatte ich kopfüber in rote Glasfarbe getaucht und dann wieder richtig rum zum Trocknen hingestellt, sodass die Farbe schön daran runter läuft. Dazu haben wir Servietten schön in Seerosenform gefaltet und zusammen mit einem Teelicht auf den Tellern platziert. Statt einer teuren Tischdecke habe ich schwarz-weiß gestreiftes Geschenkpapier als Tischläufer verwendet. Passende Krimi-Motive habe ich ausgedruckt, ausgeschnitten und Streudeko verwendet. Jeder hatte außerdem ein Kuvert mit einem Teil der Krimi-Geschichte und einer kleinen Personenbeschreibung an seinem Platz liegen.



Zuerst gab es einen kleinen Apperetiv. Dann sind wir direkt in den Krimi eingestiegen. Der wurde in Teilstücken von den verschiedenen Charakteren personalisiert vorgelesen. Zwischendurch gab es immer wieder einen Gang und dann ging die Geschichte weiter. Kurz vor dem letzten Teil (der Enthüllung des Mörders) haben wir noch eine kurze Pause eingelegt, in der jeder jeden verdächtigen und seine These vorstellen durfte.

Natürlich war auch für eine gute Verpflegung der Gäste gesorgt:

Mein 3-Gang-Menü bestand aus:

Dreierlei Vorspeisen:
Salat aus weißen Bohnen, Paprika und Rucola angerichtet im Weck-Glas mit scharfer Blätterteig-Knusperstange
Spießchen mit in Pesto Genovese mariniertem Mozzarella und Mini-Tomaten
Mini-Parmesanmuffin mit Frischkäsehaube 

Hauptgericht:
Scharfes Hähnchen mit Gemüse und Kartoffeln
aus dem Ofen


Dessert:
Waffelherzen mit Baileys-Mousse und Kirschkompott


Fazit: Beim nächsten Mal würde ich wohl auf ein professionell gestaltetes Krimi Package von z. B. hier zurückgreifen. Das Ganze war nämlich ziemlich viel Arbeit und eine 100% runde Sache war es nicht. Aber für das erste Mal war es auch ganz ok. Das Märchendinner hat es mir besonders angetan ... wer weiß vielleicht ergibt sich ja mal wieder eine Gelegenheit ...

Wie ist es mit Euch? Habt Ihr schon mal ein Krimidinner veranstaltet? Hat jemand Geheimtipps? Oder findet ihr so was eher nicht so doll? Würde mich wirklich interessieren ...

Liebste Grüße

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4 Kommentare

  1. Ich war dabei. Es war großartig! Würd ich jederzeit wieder bei Dir mitmachen :-)
    Und das Menü war ein Genuß!

    PS: Vielleicht solltest Du noch Deine genialen bayerisch-gruseligen Speisenamen auflisten ^^

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    1. Danke das ist lieb von dir das du das sagst... Selber ist man meistens nicht ganz so zufrieden und am schlimmsten war, dass wir jetzt nicht mal ein Foto von den ganzen guten Sachen haben ;D... Dafür gibts ein paar schöne Fotos von der "unverbrauchten" Deko... Auch ok ;). Die bayrisch kuriose Menüliste sieht man übrigens auf dem Foto...

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  2. Ich finds halt megacool! :D Hab sowas noch nie gemacht, aber es klingt so spannend.

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    1. Ja das fand ich eben auch. Vielleicht ergibt sich ja mal noch eine gute Gelegenheit für ein professionelleres Krimi-Dinner...

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