Meine Sprachreise: Unser Segeltörn zur Inselgruppe Bay of Islands

07:30:00

Insel "Waewaetorea Island" in den Bay of Islands
Ihr Lieben, letzte Woche hatte ich ja schon von meinem Wochenend-Ausflug zum Cap Reinga berichtet. Weil es etwas zu umfangreich geworden wäre, musste ich den Post in zwei Teile aufteilen. Heute in Teil zwei, erzähle ich Euch von unserem Segeltörn zur Inselgruppe "Bay of Islands".

Unser Segeltörn zur Inselgruppe Bay of Islands 


Von unserer Unterkunft aus sind wir am Sonntagmorgen zu Fuß Richtung Piha Harbour aufgebrochen. Dort wartete bereits das gebuchte Segelboot auf uns, mit dem wir zu einem Segeltörn zu den schönen Inselgruppen der Bay of Island aufgebrochen sind. Ca. 30 Personen gingen an Bord des kleinen privaten Segelboots, zuvor hatte ich noch nie einen Fuß auf ein Segelboot gesetzt. Wer mochte, konnte der Besatzung zur Hand gehen und auch selbst - unter Anweisung - die Segel setzen oder am Steuer platz nehmen. Wer dazu keinen Drang verspürte, konnte sich einfach ganz entspannt im vorderen Teil des Segelboots ein Plätzchen in der Sonne suchen und den traumhaften Blick aufs weite blaue Meer genießen.  

Traumhaftes Segelwetter an der Bay of Islands

Ausflug mit dem egelboot in Neuseeland


Zwischendurch gab es Snacks und leckere Spalten von gekühlten Miniorangen in einem Körbchen. Einfach wunderbar süß und direkt aus Neuseeland. Mhhh ein Traum ... An der Insel "Waewaetorea Island" gingen wir dann vor Anker. Um auf die schöne Insel zu kommen und den tollen Blick von dort auf die verschiedenen Inseln zu erhaschen gab es zwei Möglichkeiten. Entweder nur im Bikini dorthin schwimmen (wobei das Wasser mit seinen frischen 18 Grad für mich eigentlich zu kalt war, ich bin ja eher ein Warmduscher :)) oder mit einem Kajak zur Insel zu paddeln. Tja ich habe mich dann doch für`s Schwimmen entschieden, wäre ich aber nicht so schnell ins Wasser gesprungen, hätte ich es mir vielleicht doch noch anders überlegt. Brrrr... viel zu kalt. Bis zum Strand war es dann allerdings doch weiter als gedacht. Angekommen am Strand der Insel ging es die Grashügel hinauf zum Aussichtspunkt. Leider gibt es davon keine Bilder, wer schwimmt, kann keine Kamera mitnehmen. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick auf die vielen kleinen und großen Inselgruppen in der Bay of Island.  

Traumhafter Ausblick auf die Bay of Islands


Hinunter ging es dann wieder auf der anderen Seite des Hügels. Zurück zum Segelboot konnte ich dann in einem kleinen roten Schlauchboot mitfahren. Dann haben wir einen kleinen Lunch eingelegt. Es gab leckere Sandwiches und kühle Cola, genau richtig für einen heißen Sommertag. 

Danach haben wir uns auch schon wieder auf den Rückweg zu gemacht, haben aber noch einen kleinen Zwischenstopp zwischen hohen Klippen eingelegt. Dort sind wir vor Anker gegangen und wer mochte, konnte ein bisschen schnorcheln oder nur kurz zum Abkühlen ins Wasser springen. 

Von dort aus sind wir durch den Ozean Richtung Harbour zurück geschippert. Den Abend haben wir wieder mit selbst gekochter Pasta und einer guten Flasche Wein und in bester Gesellschaft ausklingen lassen.

Am Montag Vormittag ging es von Paihia über die Westküste mit dem Bus zurück Richtung Auckland. Wir haben Mittags noch in der Nähe der Waimamaku Beach Road halmgemacht, um dort die Aussicht zu genießen. Von dort aus kann man auch den Waimamaku Coastal Track wandern (ca. 10,6 km mit geschätzten 3 Stunden). Egal wohin man schaut, auf beiden Seiten des Hügels war das Wasser wunderschön blau und die Hänge grün und wild bewachsen.


Auf der Rückfahrt haben wir noch mal einen kurzen Stopp eingelegt, um den größten lebenden Kauribaum "Tane Mahuta" zu sehen - der im Waipoua Forest steht. Er ist einfach gigantisch und sieht so urig aus. Der größte Baum, den ich je gesehen habe. Mit seinen geschtätzen 2.000 Lebensjahren flößten er und die anderen Bäume in der Nähe, mir wahrhaftig Ehrfurcht ein. Da ist man als kleiner Mensch von kurzer Lebensdauer im Vergleich zu den Kauribäumen ein Nichts.

größter lebender Kauribaum "Tane Mahuta" im Waipoua Forest



Von dort aus ging es noch zu einem versteckten, aber sehr schönen See. Den "Lake Taharoa", der See sieht für mich mehr aus wie ein ganz flacher Strand, daher ist der See auch außen so hell. Je weiter man ins Wasser watet, desto kälter und tiefer wird es. Am Rand kann man ganz herrlich im flachen Wasser liegen und die Sonne genießen. Campen kann man dort auch und sogar im Wasser einmal ganz um den See Herrummarschieren, weil das Wasser am Rand so flach ist. Wirklich empfehlenswert, wenn man im Norden unterwegs ist! Auf dem gut dreistündigen Heimweg hat mich noch ein bisschen in Erinnerung an diesen schönen Ausflug schwelgen lassen.


Liebste Grüße


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3 Kommentare

  1. Oooh, wie schön es dort ist! Ich war vor gut 12 Jahren mal in der Bay of Islands, allerdings im Juli und ohne die Möglichkeit, zu segeln. Die Landschaft war natürlich trotzdem der Hammer, aber im Warmen und auf 'nem Segelboot stelle ich mir das nochmal toller vor. Geschwommen wäre ich aber nicht, glaube ich! :D
    Liebe Grüße
    Maren

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  2. Boah ist das schön!!! Die Bilder sind ja der Hammer! Das muss so toll sein, dass mal in live zu sehen :D Wow!

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  3. Wow, das sieht wahnsinnig schön dort aus! Neuseeland scheint echt toll zu sein.

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