Meine Sprachreise: die Wiege Neuseelands - zu Gast am Ninety Mile Beach und am Cap Reinga

07:17:00

Leuchtturm am Cap Reinga in Neuseeland


Das Paradies, ich glaube ich habe es gefunden. Am anderen Ende der Welt. Du willst auch einmal dieses Gefühl haben?  Dann musst du nur die wunderschöne Bay of Island mit ihren traumhaften Stränden und kleinen Inseln ersegeln und am Cap Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands, auf den Klippen stehen und dir den Seewind um die Nase wehen lassen. Aber hey, ich nehme dich auch gerne mit. Geht gleich los ...

Wieder bin ich das Wochenende mit einer Reisegruppe unterwegs. Das Ziel unserer Vier-Tages-Tour: das Cap Reinga (und die Bay of Islands - davon erzähle ich aber in einem anderen Beitrag, das würde sonst den Rahmen sprengen). Gestartet sind wir wie schon beim letzten Ausflug mit einem Kleinbus von Auckland aus. Ca. 4,5 Stunden ging es Richtung norden, bis nach Paihia. Paihia, ein ehemaliges Fischerdorf, ist sozusagen der Zugang zur Bay of Island. Dort angekommen haben wir uns den restlichen Abend mit einem Fläschchen gutem Wein und selbst gemachter Pasta in der lauen Abendluft vertrieben und sind dann früh ins Bett gegangen, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Die Wiege Neuseelands


Ganz besonders wichtig, und Grund für die Bekanntheit von Paihia ist das nahegelegene Dorf - jetzt sogar ein Ortsteil - Waitangi. Dieser Ort spielt eine ganz besondere Rolle in der Geschichte Neuseelands. Dort wurde der umstrittene Staatsvertrag von Waitangi zwischen den Maorihäuptlingen und der britischen Krone unterzeichnet, der Neuseeland offiziell zu einer Kolonie des britischen Empires machte. Dies gilt als die Geburtsstunde des modernen Neuseelands und wird noch immer, jedes Jahr am 6. Februar, als Nationalfeiertag gefeiert. 

Ziemlich früh am Samstagmorgen ging es los zum nördlichsten Punkt Neuseelands. Auf dem Weg dorthin haben wir einen kurzen Stopp am "Ninety Mile Beach" (Ninety Kilometers würde es aber eher treffen ...) eingelegt und uns eine kleine Mittagspause gegönnt. Durch Sanddünen geht es zum schmalen aber sehr langen Strand, an dem auch Autos fahren dürfen. Also Vorsicht beim Spazierengehen!

Ninety Mile BeachIch am Ninety Mile Beach ich liebe Neuseeland

Der nördlichste Punkt Neuseelands - Cap Regina

Am Parkplatz angekommen, hat man keine Vorstellung davon, was einen erwartet. Man tritt durch einen Torbogen und es trifft es einen mitten ins Herz. Der Blick, den man von dort auf den weiten Ozean hat ist wirklich atemberaubend. Von dort aus geht es einen geteerten Fußweg hinab bis zu einem weißen Leuchtturm. Ein richtiges Postkartenmotiv.

schönster Weg Neuseelands am Cap Reinga
Leuchtturm am Kliff über dem Meer am Cap Reinga

Für den Besuch dieses paradiesischen Ortes sollte man sich mindestens eine Stunde Zeit nehmen, um ganz stressfrei auf den saftig grünen Grashügeln verweilen und die traumhafte Aussicht genießen zu können. Man fühlt sich wirklich, als wäre man am Ende der Welt angekommen. Die Farben zwischen dem grünbewachsenen schroffen Kliff, den Strandabschnitten und dem dunkel- und hellblauen Ozean ❤. Hier treffen Tasmansee und Pazifik aufeinander, gut zu erkennen, an den unterschiedlichen Blautönen des Ozeans.

Traumhafter Blick auf den Strand am Cap Reinga Neuseeland

Wunderschöner Ausblick am Cap Reinga

Ein Besuch am Cap Reinga, ist ein absolutes Muss, wenn ihr Neuseeland besucht! Beachten solltet ihr, dass keine Getränke und kein Essen mitgenommen werden können. Für die Maori ist (Te Rerenga-Wairua) ein heiliger Ort, an dem sich die Toten auf die Reise in die spirituelle Heimat begeben.

Wie weit ist es bis zum Südpol? Wegweiser am Cap Reinga
Leuchtturm am Cap Reinga

Beeindruckt von diesem tollen Ort ging es mit dem Bus weiter zu den Te Paki Sanddünen nahe Cap Reinga. Soweit das Auge reicht nur Sand, ein bisschen als wäre man in der Wüste.

Te Paki Sanddünen nahe Cap Reinga


Leider neigt sich auch in Neuseeland jeder Tag einem Ende zu, aber zwei Stationen hatten wir noch vor uns: Nach diesem langen Tag waren wir natürlich alle müde und sehr hungrig. Zum Glück lag der "World Famous Mangonui Fish Shop" auf unserem Heimweg. So sind wir noch in den Genuss der weltbesten Fish und Chips (eine Meinung unseres Fahrers, die ich gerne bestätige:)) sie waren wirklich sehr sehr sehr lecker!) gekommen. Wir haben uns so richtig den Bauch vollgeschlagen.

World Famous Mangonui Fish Shop

Leckere Fish and Chips in Neuseeland


Vor der Rückkehr aus dem Norden nach Paihia haben wir in der Nähe von Waipapa nochmal haltgemacht und die schönen Rainbow Falls angeschaut. Die haben mir ganz besonders gut gefallen, weil es dort wirklich wieder aussieht wie im Urwald.  

Weg durch den Urwald in Neuseeland



Einen Einheimischen habe ich sagen hören, wenn man als Besucher in Neuseeland herumreist, wird man mindestens einmal am Tag das Wort "WOW" sagen. Und er hat recht, ich kann das wirklich nur bestätigen.

Liebste Grüße vom anderen Ende der Welt

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4 Kommentare

  1. OH WOW!!! Die Bilder sind wuuunderschön und äh ich hätte jetzt gern die Fish & Chips, danke! Ein Glück habe ich alle Neuseeland Romand verschlungen und weiß, von welchen Orten du sprichst, aber die jetzt auch mal so zu sehen ist absolut Hammer! Neuseeland steht auf meiner Reiseliste ganz ganz ganz weit oben!

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  2. Wunderschöne Bilder! Und diese leckeren Fish & Chips hätte ich jetzt sehr, sehr gerne zum Mittagessen! Liebe Grüße!

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  4. oh wow, was für tolle Bilder, echt beeindruckend! Nach Neuseeland würde ich auch gerne mal, da ich mir vor allem die Natur unglaublich schön finde. Kennst du Snukieful? Die hat vorletztes Jahr zusammen mit ihrem Freund für ein halbes (oder 3/4?) Jahr in Neuseeland gewohnt und die beiden haben das alles in Form von Vlogs festgehalten - das habe ich mir soo gerne angesehen, vor allem wenn etwas von der Landschaft gezeigt wurde!

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