REZEPT: Herrlich luftige Kardinalschnitten - #ichbacksmir

07:30:00

Raffiniert und gar nicht schwer zuzubereiten

Ihr Lieben,
der Monat neigt sich dem Ende zu, was heißt, es ist wieder #ichbacksmir-Zeit. In diesem Monat ist das Thema: Biskuit. Sofort beginnt mein Gehirn alle Biskuit-Rezepte durchzugehen: ganz einfach Obstkuchen, oder eine schöne sommerliche Biskuitrolle oder etwas aufwändiger Torte oder oder oder ... Aber halt. War da nicht was? War da nicht in einer der letzten Ausgaben des Servus-Magazins ein Rezept das ich unbedingt ausprobieren wollte? Ihr kennt das... Also schnell nachgeschlagen und tatsächlich das wars: Kardinalschnitten aus Biskuit und Baisermasse mit herrlicher Kaffeecrème zwischen den locker-fluffigen Schichten. Hmmm... mir fehlen noch ein paar Früchte... Himbeeren vielleicht? Und lustig sieht der "gestreifte" Kuchen auch noch aus. Dann mal ran an den Mixer...

REZEPT: KARDINALSCHNITTEN

Für ca. 12 Stück, Zubereitungszeit ca. 2 Stunden | + Kühlzeit ca. 2 Stunden
Raffiniert, dafür gar nicht so schwer, keine ausgefallenen Zutaten.

Lecker sommerliche Schnitten für die Kaffeetafel

Zutaten:

für die Baisermasse:

  • 5 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 120 gr. Zucker
  • 40 gr. Speise- bzw. Maisstärke (Mondamin)

für die Biskuitmasse:

  • 2 Eier
  • 3 Eigelb
  • 55 gr. Puderzucker
  • abgeriebene Schale von einer halben Bio-Zitrone
  • 55 gr. glattes Mehl
  • 2 EL Puderzucker

für die Crèmefüllung:

  • 250 ml. Sahne
  • 60 gr. Puderzucker
  • 3 EL starker Espresso
  • 100 gr. frische Himbeeren
  • 1-2 TL Rum
  • 1 EL Sahnesteif-Pulver

Vorbereitung: 

Tipp Vorlage erstellen: Gleich zu Beginn erstellen wir eine Vorlage für den Bogen Backpapier, damit man sich später leichter damit tut, gleichmäßige Streifen für Boden und Deckel aufzudressieren. Wir haben einen großen Bogen Papier (Rolle von IKEA) und schwarzen Filzstift zum Aufzeichnen der Böden benutzt. In der Mitte der oberen und unteren Hälfte jeweils ein Rechteck mit 40 cm x 12 cm aufzeichnen. Dazwischen mindestens 5 cm Platz lassen. Darauf dann später einfach helles Backpapier legen, die Böden wie im Rezept beschrieben aufdressieren und die Papiervorlage vor dem Backen wieder entfernen.

Baisermasse:

Den Backofen auf 180° C Umluft (200° C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Vorsichtig 5 Eier trennen, in die Rührschüssel geben und mit 120 gr. Zucker und 1 Prise Salz zu einem festen Schnee schlagen. Das kann etwas dauern, der Zucker sollte sich vollständig aufgelöst haben. Dann nach und nach die Stärke auf die Eischneemasse sieben und behutsam unterheben.

Nun die Masse in einen Spritzbeutel füllen.
Tipp Spritzbeutel befüllen: Das geht sehr einfach, indem Ihr die Spitze des Spritzbeutels mit der Lochtülle (Nr. 10-12) mit etwas Frischhaltefolie umwickelt und mit einem Haushaltsgummi fixiert. Dann stelle ich den Spritzbeutel in ein hohes (Weißbier-)Glas und schlage den Rand um, sodass die Masse sich gut einfüllen lässt und nicht herausläuft.
Ganz Links, Rechts und Mittig einen breiten Streifen Eischnee auf das Backpapier aufdressieren.

Biskuitmasse:

Für den Biskuit 2 Eier und 3 Eigelb (von den getrennten Eiern noch übrig) in eine Rührschüssel geben. Den Puderzucker abwiegen und die abgeriebene Schale einer Zitrone dazugeben. Die Eier schaumig aufschlagen und nach und nach den Puderzucker mit dem Zitronenabrieb dazu geben. Solange rühren, bis eine voluminöse Crème entstanden ist (ca. nach 10-15 Minuten). Das Mehl vorsichtig darübersieben und mit einem Gummispatel unterheben.

Die Biskuitmasse ebenfalls, wie den oben beschrieben, in einen seperaten Spritzbeutel (mit Tülle Nr. 6-7) füllen. Nun den Schnee 2 cm dick zwischen die Eischneestreifen spritzen. Alles mit dem Puderzucker bestäuben. Den Boden und Deckel bei ca. 160° C Umluft (180° C Ober-/Unterhitze) ca. 30-35 Minuten backen. Herrausnehmen und abkühlen lassen. Dann mit etwas Rum bestreichen.

Crèmefüllung:

Die Sahne steif aufschlagen und die restlichen Zutaten unterrühren.

Zusammensetzen: 

Den Boden mit der gewölbten Seite nach unten hinlegen. 1/3 der Crème auf den Boden streichen. Darauf die Himbeeren geben und diese mit der restlichen Crème schön bedecken. Den Deckel mit der nach oben gewölbten Seite nach oben darauflegen. Wer mag bestäubt das Ganze noch mit etwas Puderzucker. Die Schnitten ca. 2 Stunden kühl stellen.

Das Rezept für die Kardinalschnitten stammt aus einer der letzten Ausgaben des Servus-Magazins, das wir sehr gerne lesen, abonniert haben und in dem noch einige andere, sehr lecker aussehende Rezepte für zum Beispiel Bienenstich zu finden sind...

Nun ja, die Streifen sind bei uns auf Anhieb leider nicht so schön geworden, was daran liegen mag, das unsere Lochtülle nicht die richtige Größe hatte. Außerdem hilft ein bisschen Übung um schöne, gleichmäßige, gerade Linien zu ziehen. Beim nächsten Versuch sieht Sie sicher noch besser aus, nicht wie die Ecke einer alten Matratze hihihi. Aber so im Anschnitt finde ich Sie dann doch recht fotogen... und es war auch sehr lecker!

Was gibts bei Euch so zum Kaffee? Eine schöne Woche Ihr Lieben...

Blumige Grüße

Liebste Grüße

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5 Kommentare

  1. Mmmmh der Kuchen sieht köstlich aus!
    Toll, dass Ihr mit dem Rezept dabei seid!

    Liebste Grüße, Claretti

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    Antworten
    1. Vielen lieben Dank, toll das wir dabei sein können.
      Liebste Grüße
      Simone

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  2. Nicht schlecht, gar nicht schlecht! Und die Blumen sehen herrlich zum Kuchen aus! :)

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    1. Danke dir du liebe :*
      Liebste Grüße
      Simone

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  3. Wow sieht das köstlich aus!!
    Ich muss die unbedingt mal nachmachen :D
    Liebste Grüße
    Lea

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