I ❤ New York - Reisehöhepunkte #2

14:54:00


Julias NYC-Highlights:


Wie auch Simone hatte ich mir New York ganz anders vorgestellt. Ich dachte an all die aufgestylten High Heel Trägerinnen, die gefühlt im kleinen schwarzen zur Arbeit gehen. Die schrillen Sirenen Tag und Nacht. Beton und Glas und Stahl. Das ist aber nicht so. Die meisten New Yorker trugen Gummistiefel (in lustigen, bunten Farben) oder Turnschuhe zum Kostüm. Das sieht schon sehr spaßig aus. Auch die Sirenen konnten wir in unserem Hotelzimmer hören. Aber jetzt zu meinem ersten NYC-Highlight „Top oft the Rock & Empire State Building“.

 - ❤ Top of the Rock & Empire State Building

Als Top of the Rock wird die Spitze des Rockefeller Plaza in der 50th Street zwischen der 5th & 6th Aves bezeichnet. Dort befindet sich der Gästeeingang, von dem man in die beeindruckend große Eingangshalle im Erdgeschoss kommt. Nach kurzen 10 Minuten, die wir in der New York Pass Warteschlange anstanden, kann man die Treppen hinauf schweben. Normalerweise liegt der Eintrittspreis für Erwachsene bei 29 $. Mit dem New York Pass (NYP) mussten wir nur selten anstehen und hatten freien Zutritt zur Aussichtsplattform. Sicherlich hätten wir ohne Pass ewig anstehen müssen. (Wie wir in New York eigentlich überall lange anstehen mussten!) Nach den Treppen wurden wir durch mehrere Stockwerke geschleust. Mit dem Aufzug, der ein Glasdach hat, geht’s dann zum Top mit mehreren Aussichtsplattformen verteilt auf 3 Stockwerke. An der Außenplattform des 70. Stockwerks hatten wir einem 360-Grad-Panorama Blick mit atemberaubender Aussicht.



 

Mein New York Reisetipp: 
Top of the Rock tagsüber besichtigen und das Empire State Building für ein bei Nacht Foto aufheben.



Um ins Empire State Building zu kommen, mussten wir zur 350 Fith Avenue laufen. Ähnlich dem Rockefellercenter, bezahlt man hier normalerweise 29 $ Eintritt. Mit dem NYP ist auch hier den Eintritt frei. Vom Anstehen über mehrere Etagen hat uns das aber leider nicht befreit! Von unten war das Empire State Building abends in bunten Farben wunderschön beleuchtet. Die Aussichtsplattform liegt 400 Meter über der Fith Avenue. Der Blick von dort oben kommt euch sicher bekannt vor, man kennt ihn von zahlreichen Bildern und es ist wirklich faszinierend und beeindruckend selbst dort oben zu stehen und die glitzernde "Stadt, die niemals schläft" von oben zu betrachten. Wirklich wunderschön dieser Blick und ganz eindeutig unbedingt sehenswert! 





 - ❤ American Museum of Natural History - 

Das nächste Highlight auf meiner Liste: das American Museum of Natural History & Central Park. Man kennt es ja vom Film "Nachts im Museum". Es ist als eines der weltgrößten und innovativsten Museen der Naturgeschichte bekannt. Die Räume sind wahnsinnig groß und mit keinem anderen Museum zu vergleichen, in dem ich bisher war. Spektakulär ist das Rose Center for Earth and Space (allerdings haben wir es aus Zeitgründen gar nicht dorthin geschafft), sowie der afrikanische Regenwald und die mit über 600 Exponaten weltweit größte Sammlung von Dinosaurierskeletten und anderen Wirbeltierfossilien. Ohne den NYP bezahlt man 22 $ Eintritt, mit NYP ist der Eintritt frei. Am besten hat mir im Museum die liebevolle Gestaltung der Exponate gefallen. Und dann das Museum selbst. Wirklich wunderschön. Wir haben draußen in der Sonne zwischendurch ein kleines Päuschen eingelegt. Schade nur das wir es nicht ins angegliederte Hayden Planetarium geschafft haben ...




Unser kleiner Urlaubbär hat, wie man sieht, gar nichts mit seinem prähistorischen Vorfahren gemeinsam, der da so drohend hinter ihm steht. Vom Museum aus, man muss dazu den Haupteingang (der auch im Film zu sehen ist, weil sehr dekorativ) benutzen, kann man direkt im Anschluss einen Abstecher in den Central Park machen. Der größte Park New Yorks hat mir wirklich sehr gut gefallen, es ist alles wunderschön grün und die Ausmaße einfach unvorstellbar. Kaum zu glauben, dass in einer solch großen Stadt ein so wunderschöner grüner Fleck existieren darf. Wir hatten ihn bei einer Radtour erkundet, sonst hätten wir gar nicht gesehen, wie groß und wie facettenreich der Park ist.

 - ❤ Freiheitsstatue "Statue of Liberty" & Elli Island Immigration Museum - 


Die Freiheitsstatue, besser gesagt die „Statue of Liberty“ und Elli Island haben wir mit der Fähre vom Battery Park aus gut und schnell erreicht.

Mein New York Reisetipp: 
Tickets online im Voraus ergattern! Wir mussten nämlich anstehen, und zwar ziemlich lange! Erst um ein Ticket zu kaufen und dann um mit dem Ticket auf eine der Fähren zu gelangen. Und es war ziemlich frisch! Um in die Statue selbst zu dürfen, muss man noch mal eine Extra Erlaubnis haben. 

Deshalb waren wir nicht in der Statue selbst, nicht mal auf dem Sockel, aber wir haben schöne Fotos von unten gemacht. Ich muss sagen, die Statue hat mich auch gar nicht so sehr beeindruckt, (ein bisschen wie unsere Bavaria, natürlich mit einer anderen sinnbildlichen Bedeutung aber eben auch nur eine eiserne Lady) aber das drum herum. Manhattan mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen hat mir sehr gut gefallen. Anschließend waren wir noch in den historischen Hallen von Elli Island. (Um die ganze Geschichte zu kennen, kann man übrigens in der BallinStadt Auswandererwelt Hamburg die Thematik von der anderen Seite betrachten. Sie wird dort auch wirklich sehenswert präsentiert.) Dort haben über 12 Millionen Einwanderer erstmal amerikanischen Boden betreten. Geschichtlich war es sehr interessant und auch wirklich schön dargestellt. Normaler Eintrittspreis wäre hier 18 $, wir hatten dort auch wieder freien Eintritt.



 - ❤ One World Trade Center - Ground Zero - 9/11 Tribute Center - 

Wahnsinnig ergreifend fand ich die Besichtigung des Ground Zero und des 9/11 Tribute Centers. Erstaunlich dagegen das neue One World Trade Center als riesiger Glaskoloss. Am Ground Zero ging es nicht so schnell mit dem anstehen, dort mussten wir erst etliche Sicherheitskontrollen (Gepäckdurchsuchung und Nacktscanner) passieren, aber das Warten hat sich gelohnt. Wir sind bestimmt erst nach 1 Stunde Fußmarsch um das große Gelände angekommen. Wir haben dann erstmal einen Eindruck bekommen, wie groß die Gedenkstätte ist. Sie ist wirklich schön angelegt, mit einigen Bäumen und passt sehr schön dorthin. Mir hat auch das Konzept gefallen mit den zwei Brunnen. Diese markieren den Grundriss des ehemaligen World Trade Centers (beider Türme), sind bestimmt fast 15-20 Meter tief aus schwarzem Stein. An den Seiten stürzt das Wasser in die Tiefe und symbolisiert so den Einsturz und die tiefe Trauer. Sehr beeindruckend, man wird dort automatisch ganz andächtig. Wunderschön und rührend ist die aufgezogene Mauer außen, dort sind die Namen aller Opfer eingraviert.



Anschließend haben wir das Tribute Center besichtigt. Aber ich sage es euch gleich: das ist nichts für schwache Nerven. Natürlich mussten wir gleich weinen, es war einfach sehr ergreifend, die Vermisstenanzeigen zu lesen und all die Menschen zu sehen, die aufgrund der Ereignisse ihr Leben lassen mussten. Es sind zahlreiche Briefe, Augenzeugenberichte, Erlebnisse am Tag des Unglückes und Fotos ausgestellt. Viele Mitglieder, Opfer, Freunde, Verwandte, Familie teilen dort die Erinnerung an ihre Liebsten.

 - ❤ Trinity Church -

Neben den imposanten Hochhäusern liegt, im Vergleich winzig, die Trinity Church. Sie ist aber stolze 84 Meter hoch. Im neugotischen Stil erbaut, hat sie mir wahnsinnig gut gefallen. Richtig unwirklich neben den ganzen Hochhäusern. Der Friedhof ist einer der ältesten in ganz New York, er ist zwar nicht groß, aber nett angelegt. Die Kirche wirkt von innen wesentlich größer als von außen. Sie zählt auch zu den absoluten Sehenswürdigkeiten für einen New York-Trip und ist wirklich wunderschön. Die detailliert gearbeiteten Türen, die bunten Fenster und der altertümliche Friedhof! Das sollte man wirklich gesehen haben. Am beeindruckendsten war aber sicher der Kontrast, den dieses Juwel inmitten der Hochhausschluchten bietet.






★ 1: Ich war noch niemals in New York ...

★ 2: I ❤ New York - Reisehöhepunkte

★ 3: New York City - Shopping Heaven

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