Urlaub auf Korfu # Teil 3

18:05:00


Für den nordöstlichen- und östlichen Teil der Insel haben wir uns extra Zeit genommen. Von unserem Hotel aus, das im Norden der Insel lag, sind wir auf der Hauptstraße immer in der Nähe der Küste gefahren. Im Ort Kasiopi, der schon zur Zeit der Römer ein wichtiger Hafen war, liegt heute das Touristenzentrum. Von den Felsen dort, scheint Albanien zum greifen nahe. Von dort aus kann man auch am Strand ein Stück Richtung Nordern wandern. Entlang der teilweise sehr engen Küstenstraße sind wir weiter durch die Orte Ipsos, Dassia, Alykes nach Kerkyra also Korfu-Stadt gefahren. Ab und an lohnt es sich auf dem Weg anzuhalten und kurz den atemberaubenden Blick über die Insel und das offene Meer zugenießen.

Parken ist schwierig in Korfu-Stadt. Parkplätze sind nicht in Hülle und Fülle vorhanden. Wir haben in der Nähe der neuen Festung gehalten, da dort der Markt statt findet. Er ist täglich von 8-14 Uhr geöffnet, außer Sonntags. Es fällt gleich auf, dass die Stadt ein bisschen Italien und ein bisschen Griechenland ist. Der Einfluss der Venezanier ist überall spür- und sichtbar. Zurück zum Markt, dieser hat mir besonders gut gefallen. Es gibt eine große Auswahl an Obst, Fisch, Gemüse, Blumen und vieles mehr. Ich finde es immer ganz besonders spannend, sich ein ruhiges Plätzchen zu suchen und von dort aus und das rege treiben der dort lebenden Menschen zu beobachten. Auch hier kann man nach Herzens Lust einkaufen, in schönen Restaurants etwas trinken und7oder essen und schöne Souveniers kaufen. Von der neuen Festung aus, schlendern wir geradewegs durch die Stadt zur Esplanade. Die Esplanade zählt zu den schönsten Plätzen in Griechenland und ist ein Platz des öffentlichen Lebens. Es gibt zahlreiche Cafes, Restaurants und schöne, umstehende Arkadenhäuser aus dem 18 Jahrhundert die dem Platz ein besonderes Flair verleihen.


Sehenswert ganz in der Nähe ist die alte Festung. Über eine Brücke kommt man zum Innenhof. Die Aussicht aufs Meer ist super und bei einem guten Gläschen selbstgemachter Limonade kann man dort gut verweilen. Die beste Aussicht über die Stadt hat man vom Plateau, dass man über einige Treppen schnell erreicht hat. Dort befindet sich auch ein kleiner Leuchtturm. Den bekannten britischen Friedhof, mit seinen wunderschönen, zahlreichen und verschwenderisch blühenden Orchideenarten (die man von Januar bis Juni bewundern kann) sollte man sich nicht entgehen lassen. Er ist ein weiteres Korfu-Highlight. Ein bisschen außerhalb gelegen und von den  Hausbewohnern schon seit Ewigkeiten liebevoll gepflegt, weckt er schon von außen unser Interesse. Auch das kunstvoll geschmiedete Tor ist daran nicht ganz unschuldig. Von der Esplanade aus kann man auch schön bis zu dem bekannten Sommerschloss Mon Repos wandern. Es ist ungefähr 2 km vom Park entfernt und der Blick vom verwunschenen Garten des Mon Repos ist wirklich sehenswert. Unsere letzte Fahrt mit dem Auto ging nach Achilleion. Dort befindet sich das eindrucksvolle Achilleion, der schöne Sommerpalast in dem schon Kaiserin Elisabeth von Österreich wohnte.


Natürlich ist diese Sehenswürdigkeit ein absoluter Touristenmagnet, weil es so schön ist, sollte es bei einem Korfu-Urlaub aber auf jeden Fall besichtigt werden. Sie bennante die Palast ähnliche Villa nach ihrem Lieblingshelden Achill. Nach Sissi stand die Villa jahrzente lang leer, bis Kaiser Wilhelm II das Sommerschloss erwarb und die Villa umbauen lies. Auf jeden Fall sollte man einen kurzen Spaziergang durch den traumhaften Garten machen, besonders sind mir die vielen Skulpturen und die bezaubernde Aussicht in Erinnerung geblieben. Auch im Haus sind viele Erinnerungsstücke von Sissi zu bewundern, wie zum Beispiel Bilder, alte Briefe, Schmuck und edle Möbelstücke.

Natürlich hatten wir auch wieder (wie eigentlich immer) unsere Badesachen mitgenommen und sind dann noch weiter in den Süden gefahren. Auf der Hauptstraße fuhren wir weiter durch Argyrades und Marathias dann ging es rechts ab von der Straße bis zum Strand. Hier entdeckten wir ihn: Der schönste Strand der Insel, unserer Meinung nach. Der Süden ist touristisch nicht so erschlossen wie der Rest der Insel. Zwischen drei Beachbars kann man hier wählen. An der Waves Beach Bar haben wir uns einen Drink gegönnt und dann von den traumhaften weißen Holzliegen den Strand bewundert. Die dort gelegene Bucht ist weitläufig und neben den modernen weißen Liegen stehen auch normale Liegestühle mit Schirmen zur Verfügung.



Alles in allem hat mir diese kleine Insel sehr gut gefallen und ich kann die Insel Korfu als Reiseziel nur weiterempfehlen. Land und Leute sind wirklich super!

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2 Kommentare

  1. Ich versteh immernoch nicht, warum ich eure neuen Posts nie angezeigt kriege. >_< Alles verpass ich!

    Richtig schöne Fotos und superspannende Infos hast du mitgebracht!

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  2. Ja diese Liegen mit den weißen Stoffbahnen :O ich will auch! Jetzt sofort! ;D

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