Taiwan "en dètail" ...
# Fo Guang Shan Buddha Memorial Center

22:18:00

Während unseres zehntägigen Taiwanbesuchs haben wir uns nicht nur den rauen Norden der Insel Taiwan angesehen, sondern sind auch für 2/3 Tage mit dem Schnellzug in den sonnigen Süden nach Kaohsiung gefahren. Dort hatten wir dann tatsächlich ein noch schöneres Hotel als in Taipei.
Ein Highlight unseres Besuches dort war folgender Ausflug:


Fo Guang Shan Buddha Memorial Centers

Das über 100 Hektar große, religiöse, kulturelle Gedächtnis- und Ausbildungszentrum widmed sich, wie der Name schon sagt, dem Buddhismus. Seit 1998 beherbergt es ein besonderes Relikt, nämlich einen Zahn Buddhas.
Bei der Anlage handelt sich um das größte buddhistische Kloster Taiwans. Gleich bei Ankunft sieht man die großzügige Begrüßungshalle des Komplexes, der sich östlich entlang einer Line axial ausgerichtet. Neben verschiedenen Geschäften mit schönen, wertig aussehenden Mitbringseln gibt es dort auch ein buddhistisches (und aus diesem Grund vegetarisches) Restaurant. Aber dazu später mehr ...

Mit einer Führung entlang der im chinesischen Stil errichteten Pagoden begann unser Besuch. Man läuft irgendwie immer (direkt oder indirekt) auf den großen Buddha zu, der golden in der Sonne glänzt und alle Blicke anzieht. 



Eine Nonne führte uns herum. In einer der Pagoden waren im Obergeschoss schon Schreibtische und -bänke für uns hergerichtet. Nach einer kurzen Begrüßung wurden wir aufgefordert die Augen zu schließen und unter Anleitung der Nonnen eine kleine Meditationsübung durchzuführen. Als Vorbereitung auf eine kalligrafische Übung. Danach ging eine der Nonnen mit einem karussellähnlichen Gebilde durch unsere Reihen, an dem jeder von uns einmal drehte. Eine weitere Ordensschwester erklärte uns dann die jeweilige Bedeutung.



Der Weg führte uns dann zur Haupthalle, in der, unter den sorgsamen Blicken des großen Buddha dessen Zahn aufbewahrt wird. Nach ein paar obligatorischen Gruppenfotos konnten wir die dortigen Ausstellungen und natürlich auch den großen Buddha genauer bewundern. Ein 3D Film zeigte die Erleuchtung Buddhas und die Entstehung des Buddhismus, was ich persönlich sehr nett fand. Ich möchte bezweifeln, dass eine unserer Konfessionen so einen moderne Weg einschlagen würde. Chapeau! 





Oftmals spielen Wünsche in buddhistischen Meditationen eine Rolle.
Die Gläubigen knüpfen ihre Wünsche in Form von Papierblättern an kleine Bäumchen. Oftmals wird um Erleuchtung gebeten. Die Wünsche sind an den Buddha oder Lama gerichtet und es ist nur möglich sich für sich selbst etwas zu wünschen. Diese Bäumchen mit den gelben, beschrifteten Papierblättern sehen derart geschmückt auch wirklich sehr hübsch aus.




Als unsere Besichtigung zu Ende war, gab es noch ein wirklich gutes Essen im vegetarischen, buddhistischen Restaurant. Die Vegetarier in unserer Gruppe waren natürlich hocherfreut und auch wir anderen fanden es sehr interessant und lecker. Es gab so viele verschiedene Gänge. Wahnsinn! Gewürzte, sehr leckere scharfe Nüsse, sehr scharfes Auberginengemüse, Algengemüse, Suppe, Tofu, gefüllte Teigtaschen und Reispfanne. Zu allem wurde Tee gereicht.





Dieser Ausflug war für mich definitiv einer der schönsten, und wenn es nach mir gegangen wäre, hätte die Kalligrafieübung natürlich noch viel ausführlicher sein dürfen. Ich könnte mir auch gut vorstellen extra dafür noch mal wieder zu kommen... Auch für viele Ideen des Buddhismus könnte ich mich, glaube ich, begeistern.Generell finde ich die taiwanesische (chinesische) Angewohnheit viele Kleinigkeiten zusammen zu probieren sehr angenehm. Die Rechnung übernimmt in Taiwan immer der Gastgeber und eigentlich sollte man alles probieren, was einem angeboten wird. Der Teller sollte auch nicht zu 100% aufgegessen werden, denn das würde bedeuten, dass die Gäste nicht satt geworden sind. Aber das ist uns tatsächlich in 10 Tagen nicht einmal passiert! ;)

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